Dieses dokumentarische Fotoprojekt erzählt die Geschichten ukrainischer Frauen, die nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine ihre Heimat verlassen mussten, um dem Leben entgegenzugehen. Viele von ihnen standen vor der Herausforderung, ihr Leben von Grund auf neu aufzubauen – mit kaum mehr als dem, was in einen Rucksack oder einen kleinen Koffer passte. In einem fremden Land, mit einer unbekannten Sprache und ungewohnten Gesetzen, verloren die Erfahrungen ihres bisherigen Lebens oft an Bedeutung. Selbst die einfachsten alltäglichen Dinge wurden durch die Sprachbarriere kompliziert. Mit diesem Projekt möchten wir die Auswirkungen des Krieges zeigen und den betroffenen Menschen ein Gesicht und eine Stimme geben. Wer sind die Menschen, denen wir täglich begegnen? Wie gehen Frauen mit dieser Extremsituation um? Was haben sie erlebt, was treibt sie an? Woher nehmen sie die Kraft für den nächsten Schritt und welche Wege wählen sie, um ein neues Leben in einer fremden Gesellschaft aufzubauen?
This photographic documentation tells the stories of Ukrainian women who were forced to leave their homeland after Russia’s invasion of Ukraine — setting out into the unknown in search of a future. Many of them were faced with the challenge of rebuilding their lives from scratch, with little more than what fits into a backpack or a small suitcase. In a foreign country, with an unfamiliar language, and unknown laws, their past experiences often seemed to lose their significance. Even the simplest everyday tasks became complicated due to the language barrier. With this project, we aim to shed light on the impact of the war and give a face and a voice to those affected. Who are the people we pass by every day? How do ordinary women navigate such an extreme situation? What have they been through, what drives them forward? Where do they find the strength to take the next step, and which paths do they choose to build a new life in a foreign society?

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